Was den Mittelstand bewegt – informatives Austauschtreffen mit der Fa. Eisen Fendt

Vor welchen Herausforderungen stehen die mittelständischen Unternehmen in Marktoberdorf, was kann die Stadt tun, um unsere Betriebe noch besser zu unterstützen, langfristig Arbeitsplätze zu sichern und Arbeitskräfte am Ort und in der Branche zu halten? Um diese und viele weitere Fragen ging es beim Treffen von Bürgermeisterkandidat Thorsten Krebs mit Elena Fendt-Zehetbauer und Christina Fendt, den Geschäftsführerinnen und Eigentümerinnen der Fa. Eisen Fendt in Marktoberdorf.

Das CSU-Team für die Stadtratswahl war wieder in voller Mannschaftsstärke beim Ortstermin am Siemensring 1 erschienen, weil sich die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten und Thorsten Krebs gemeinsam ein Bild aus erster Hand von der Situation eines mittelständischen Traditionsbetriebs in MOD machen wollten. Dabei präsentierten und Elena Fendt-Zehetbauer und Christina Fendt nicht nur die neuesten Entwicklungen und aktuellen Zahlen des erfolgreichen Stahlhändlers, sondern gaben uns auch eine ausführliche Betriebsführung durch die einzelnen Produktionsbereiche.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde schnell klar: Der Erfolg des 170-Personen-Betriebs kommt nicht von ungefähr und muss immer wieder neu erarbeitet werden: sehr volatile Stahlpreise zwingen zu vorausschauendem Handeln und benötigen entsprechende Lagerkapazitäten, um flexibel reagieren zu können, der Arbeitskräftemangel verlangt nach maßgeschneiderten Lösungen und einem attraktiven betrieblichen Benefit-Programm, um Mitarbeiter zu gewinnen und halten – dann klappt es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, sich am Markt zu behaupten.

Christina Fendt lobte in diesem Zusammenhang die Stadt, die beispielsweise den dringend notwendigen Bau eines vollautomatischen Hochregallagers unbürokratisch und schnell ermöglicht habe und immer ein offenes Ohr für die heimische Wirtschaft habe. „Diesen Weg möglichst guter Rahmenbedingungen wollen und müssen wir weitergehen, denn nur eine gesunde Wirtschaft bedeutet am Ende auch eine gesunde Finanzlage – und damit Gestaltungsspielraum für unsere Stadt“, gibt Thorsten Krebs die Zielrichtung für die Zukunft vor.

Herausforderungen gibt es auch in den kommenden Jahren genug: die Schaffung von bezahlbarer Wohnraum für die Mitarbeiter etwa, aber auch mehr Anlaufstellen für eine bessere Integration der vielen ausländischen Mitarbeiter, die für das Unternehmen unverzichtbar sind, abendliche Sprachkurse und vieles mehr.

Wir bleiben in engem Austausch mit unseren Unternehmen, damit wir gemeinsam die cleversten Lösungen für Marktoberdorf finden!