Der direkte Dialog mit den örtlichen Unternehmerinnen und Unternehmern stand im Mittelpunkt eines Treffens am 10. Februar 2026, bei dem sich CSU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Krebs mit mehreren Mitgliedern des Aktionskreises Marktoberdorf austauschte. Im Fokus: die aktuellen Herausforderungen des Einzelhandels, zukünftige Strategien – und die Frage, wie die Stadt den lokalen Handel bestmöglich unterstützen kann.
Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Parkraumsituation. Einigkeit herrschte darüber, dass Marktoberdorf mit seiner Kernstadt und dem großen Einzugsgebiet eine besondere Ausgangslage hat. Die Unternehmer hoben hervor, dass Marktoberdorf durch das kostenfreie Parken ein absolutes Alleinstellungsmerkmal habe, das auch viele Kunden aus dem weiteren Umkreis anzieht, die für die Einzelhändler wirtschaftlich ungemein wichtig sind. In Zeiten, in denen der Einzelhandel durch Online-Handel und Discounter zunehmend unter Druck gerät, wäre die Einführung von Parkgebühren, so die Einzelhändler, eine schwere Hypothek in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld. Thorsten Krebs ließ sich in dem von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen geprägten Austausch von den Argumenten der Händler überzeugen, den Standortvorteil des kostenfreien Parkens beizubehalten, denn auch für den Bürgermeisterkandidaten hat eine lebendige Innenstadt absolute Priorität – und die braucht einen florierenden, breit aufgestellten Einzelhandel. Daher begrüßten alle Teilnehmenden ausdrücklich die geplante Bereitstellung zusätzlicher, zentrumsnaher Stellplätze im Bereich des Bahnhofs als wichtigen Schritt für die Zukunft, von dem auch der Einzelhandel in Marktoberdorf profitieren wird. Auch das Thema Baustellenmanagement wurde kritisch angesprochen. Da Baustellen in der Innenstadt nicht selten eine massive Belastung für die dortigen Geschäfte bedeuten, wünschen sich die Unternehmer eine frühzeitige Information durch die Stadtverwaltung. Obwohl sich dies zuletzt bereits verbessert habe, sei eine noch engere Abstimmung mit ausreichend Vorlauf entscheidend – damit die Geschäfte etwa ihre Waren- und Personalplanung während laufender Bauphasen entsprechend anpassen können.
Große Übereinstimmung gab es zudem bei der Belebung des Marktplatzes und der Innenstadt. „Aktionen, Veranstaltungen und eine attraktive Gestaltung sind entscheidend für einen starken Ortskern“, so Thorsten Krebs, der dem Einzelhandel hier seine volle Unterstützung zusicherte. Er kündigte an, sich dafür einzusetzen, dass die Innenstadt noch attraktiver wird. Trotz des insgesamt sehr positiven Erscheinungsbildes, das Marktoberdorf von Experten und Besuchern immer wieder bescheinigt wird, waren sich alle Beteiligten einig: Leerstände und Brachflächen schaden dem Geschäftsleben und müssen konsequent angegangen werden.
Das Fazit des Treffens: Der Austausch war offen, konstruktiv und praxisnah – und ein klares Signal dafür, dass Thorsten Krebs die Anliegen des Einzelhandels ernst nimmt, seine guten Argumente aufnimmt und gemeinsam mit den Akteuren vor Ort die Zukunft Marktoberdorfs gestalten will.